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                <p>:~?' &quot; ~ -~': :~'&quot;&quot; -'~~. :&quot; : ~: ~ % ~:: : &quot;~ ~ '~ n</p>
                <p>' &quot;</p>
                <p>.,' : '~</p>
                <p>-&quot; '</p>
                <p>~:~~ &quot;:~ .:f .. - 2 -</p>
                <p>hierarchisch die h~chs%en sind, am~chsten zusammen.</p>
                <p>Auf dlesem Prinzip kann eine ~rke~ungsgram~atik zu-</p>
                <p>n~chst einmal aufbauen. Doch wird dieses l~rlnzip h~ufig</p>
                <p>durchbrochen. So w~rde man sagen,ab~ dem Satz &quot;Ich habe</p>
                <p>den Vater gesehen&quot; die Elemente &quot;habe&quot;und &quot;gesehen&quot;</p>
                <p>einerseits und &quot;den Vater&quot; andererseits zusammenzufas-&quot;</p>
                <p>sen sind. ~L~n spricht hier von~&quot;dlskontlnulerlichen</p>
                <p>Konstltuenten&quot; (DK). Hier kollidleren a~so&quot;ordre structural&quot; und &quot;ordre lln@are&quot;. Es~ist bekaunt, da~ dlese • Diskontlnult~t im Deutschen besonders h~ufig Ist (Prin-</p>
                <p>zip der Umklammerung) und gelegentllch extreme Formen</p>
                <p>annlmmt, z.B. im folgenden Satz &quot;Ich babe, kaum war Ich</p>
                <p>andem yon einer gro~en Menge belagerten Unfallort an-</p>
                <p>gelangt, meinen Vater ineinem erregten Wortwechsel mit</p>
                <p>einem der vielen dort stehenden Polizisten verwickelt</p>
                <p>gesehen.&quot; FUr einen Parser, der beliebige deutsche S~t-</p>
                <p>ze analysieren soil, ist es daher aft extrem schwierig,</p>
                <p>zusammengeh~rige Elements zu erkennen.</p>
                <p>Dieses ~roblem kann in verschledener Weise angegangen</p>
                <p>werden. Zun~chst bietet sich eine transformationelle Be-</p>
                <p>handlung an. Die UnmSglichkeit, diskontlnuierliche Ken-</p>
                <p>stituenten im Rahmen elner Phrase-Struc±Ure-Grammar zu</p>
                <p>behandeln, war ja einer der HauptanstSSe zurEinf~d~rung</p>
                <p>der Transformationsregeln. ! Sieherlieh w~ren Transfor-</p>
                <p>mationsregeln die zugleich eleganteste und ad~quateste</p>
                <p>Art, das Problem zu behandeln. Lelder liegt his Jetzt -</p>
                <p>erst recht nleht 1963, als wit m it unserenArbei~en be-</p>
                <p>gannen, - keine Transformationsgrammati~ des Deutschen</p>
                <p>vor, die so welt entwlckelt w~re, dab sie fttr ein auto-</p>
                <p>matisches Erkennt~ugsverfahren programmiert werden I) Vgl. dazu insbesondere P. Postal, Constituent Struc-</p>
                <p>ture, Den Haag 1964, S. 67-70. - 3 kennte 2). Wit haben es daher vorgezogen, eine here its vorllegende Art der grammatischen Beschrelbung (&quot;Schulgrammatlk&quot;) mlt einer Reihe yon Modiflkationen so~eit zu formalisleren, dab sie einen funktionsf~3/gen Parser zu programmleren erlaubt, einen Parser, der auchli~kontinulerllche Konstltuenten &quot;bew~ltlgt&quot;. Das gan=e Verfahren wird ausfGhrllch in &quot;Elektronlsche Syntaxanalyse &quot;3) beschrieben. Wit stellen bier nur einen kurmen Ausschnitt, eben die Behandlung der diskontinulerllchen Konstltuenten, dar. 2) Einen allerdings sehr unvollst~ndigen ~berblick ~ber nlchttransformatlonelle Parser, die DK erfassen, glbt D.G. Bobrow in Abschnltt 7.2.5 seines Aufsatzes ,Syntactic Theories in Computer Implementations~inHarold Borko, Hrsg., Automated Language Processing, New York 1967, S. 215-251, ebd. S. 238-241. Die belden bekanntesten Verfahren stammen yon V.H. Yngve (A Model and an Hypothesis for Language Structure, in Proo. Am. Philos. Soc. 104,5,1960, S. 444-466) und G.H. Harman (GeneratiTe Grammars without Transformational Rules: A Defense of Phrase Structure, in Language 39, 1963, S. 597-616. Belde sind Ausweltungen von Phrasenstrukturgrammatiken; Harman ersetzt die einfachen Kategorlensymbole der PSG dutch komplexe Symbole, in denenzus~tzlich Angaben ~ber die Verwendung der jeweillgen Kategorie im Satz gemacht werden. Yngve f'tthrt Regeln der Form A-) B...C elm, wobei dutch die Art, wie die Regel elngeftthrt wird, festgelegt Ist, was anstelle yon &quot;...&quot; stehen darf. Die ~inftthrung solcher Regeln ~ndert Jedoch nlchts an der schwachen generatlven~Kapazlt~t, wle @.H. Matthews in seinem Aufsatz 'Discontinuity and Asymmetry in Phrase Structttre Grammars', in Information and Control 6, 1963, S. 137-146 bewlesen hat. In seinem Aufsatz'MT at M.I. T.' 1965, in A.D. Booth, Hrsg., Machine Translation, Amsterdam1957, S. 451-523, beschreibt Yngve S. 486-490 einen in O0MITgeschriebenen Parser yon Fabry, der, auf Yngve und Harman aufbauend, auch diskontlnulerliche Konstituenten einbezieht. Erw~hnt sei hler noch die yon E. Zierer entwlckelte Technik, dlsk. Konst. darzustellen. Vgl. dazu seinen Aufsatz 'Ein Modell zur Darstellung von diskontinuierlichen Konstituente~, in Beitr~ge zur Sprachkunde und Informationsverarbeitung, 4, 1964, S. 33-37.</p>
                <p>Problematik der @rkennung yon Diskontinuit~t bei der</p>
                <p>maschinellen Analyse. Wie schon e~t, stellt bereits ale Erkennung yon Diskontinuit~t eln schwierlges Problem dar. Es handelt sich hierbel um die vielfach auftretende syntaktische Mehrdeutigkelt isolierter dlskontinulerlicher Konstltuenten. So gibt es oftmals verschledene M6glichkeiten, Relatiohen herzustellen. Als Beispiele seien genannt: Er ha__~t in dieser Situation zu schwei~en. Er ha__~t in dieser Situation z_u reden versaumt. Einmal kann &quot;hat&quot; mit einer Partlzlpialform, einmal mit einem infinitiv + zu verbunden werden. Sind be ide MSglichkeiten im Satz vorhanden, muB die Entscheldung jeweils durch Hierarchie-Regeln getroffen werden. Dies wird dutch das Prinzip erleichtert, dab zwar verschiedene KombinationsmSgliehkeiten bestehen, da~ abet nlcht alle DK mit allen kombiniert weraen k~nnen. Als praktisch zu 18sende Aufgabe stellt slch das Problem der DK als Teilproblem einer gesamten maschlnellen syntaktischen Analyse. Seine L~sung ist unumg~tnglich n~tig, wenn man nicht auf eine erhebliche Anzahl m~gllcher Satzkonstruktionen und damit auf die Behandlung eines wesentlichen Tell des SPrachsystems verzichten will. Deswegen halten wit es f~r angebraeht, das Problem der DK nicht so isoliert als vielmehr innerhalb einer syntaktischen Satzanalyse zu betraehten. Aus diesem Grunde stellen wit der speziellen Beschreibun~ der DK-Analyse einen ~berblick ~iber das Saarbr~cker Verfahren voran. II. 3) z. Zt. imlYruck: T~blmgem 1969; vgl. zum ~hema beeonders die Absehni~te 2.13, 6.3, 6.5, 6.6. - 5 -</p>
                <p>III. Das SaarbrQcker Ver£ahren</p>
                <p>Die maschinelle syntaktisohe Analyse, wie sle an Ss, a._--&quot; - bracken entwickelt wurde, stellt eine Satzanalyse dar.</p>
                <p>Ziel der Analyse ist, mUglichst alle SatzstrUkturen der</p>
                <p>deutschen Gegenwartssprache zu erkennen und zu bezeich -</p>
                <p>nen. Es geht also datum, alle Elemente des Satzes sowle</p>
                <p>die den Satz konstitulerenden Relationen der einze~nen</p>
                <p>Elemente unterein~ander zu bestimmen.</p>
                <p>Dazu werden auf mehreren Ebenen Symbolfolgen zu Gruppen</p>
                <p>zusammengefa~t,'die wiederum ~bergeordnete Gruppen bil-</p>
                <p>den. Dies erfolg t so lar~ge, bis als oberste Einhelt der</p>
                <p>Satz erreicht ist.</p>
                <p>Als erste Reduktionsstufe gilt dabei die Zuordnungvon</p>
                <p>l'lortklassenl)zuden einzelnen Wortformen (Wortklassen-</p>
                <p>ebene). In der zwelten und dritten Reduktlonsstufe wer-</p>
                <p>den bestlmmte Wortklassen oder Wortklassenfolgen zu no-</p>
                <p>mlnalen, verbalen und adverbialen Gruppen zusammenge-</p>
                <p>faBt (Gruppenebene). Auf weiteren Reduktlonsstufen wer-</p>
                <p>den dlese Gruppen zu hUheren ~inhelten zusammengefaSt,</p>
                <p>~ewir'Analyseein~eiten' genannt haben. Es h andelt sich</p>
                <p>hierbel um eine Kette yon Gruppen der vorherigen Reduk-</p>
                <p>tionsstufe, die elnen Satz darstellen kUnnen, die abet</p>
                <p>genauso gut als Satz noch unvollst~ndig sein kUnnen, was</p>
                <p>mit der mUglichen Diskontinuit~t solcher Einheiten zusam-</p>
                <p>menh~ng%. Diese Analysesinheiten wiederumwerden zuel-</p>
                <p>hem Subsatz, etwa vollst~ndigerHauptsatz oder vollst~n-</p>
                <p>diger Nebensatz, zusammengefaSt (Subsatzebene). Die</p>
                <p>n~chsthUhere und letzte Ebene stellt dann die Satzebene</p>
                <p>dar. Bereits bei der Reduktion zu nomlnalen und verbalen</p>
                <p>Gruppen ergibt slch yon ein~ m~gllchen Diskontlnult~t I) Vgl. Erkl~rungen in '~lektronlsche Syntaxanalyse' • -- 6 -dez Elemente her eine besondere Schwierigkeit, Wenn nur kontinuierliche Teilsequenzen als Gruppen zugelassen wlren, w~re eine Segmentierung des Satzes relativ einfach. Der Vergleich mit einigen Modellen kSnnte die Einteilung des Satzes in Gruppen und ihre sich anschlie~ende Elassifizierung wesentlich erleiehtern. Dies kommt abet nicht in Frage, da wit bereits auf der Ebene der nomin~len und verbalen Gruppen mit Diskontinuit~t zu rechnen haben. Dies trifft ebenfalls fGr die Gbergeordnete Subsatzebene zu. Man k~nnte umgekehrt sagen, daS gerade erst in der mGglichen Diskontinuit~t diese Ebene ihre BegrGndung hat. Sie ist als Vorstufe f~r die endgdltige Satzbestimmung notwendig, da erst in einem weiteren ReduktionsschrlttTestgestellt werden muB, eb tat~chlich Diskontinuit~t verliegt. Lus diesen knappenAndeutungen l~Bt Slch bereits erkenhen, da~ fGr eine Segmentierung des Satzes in Einheiten undderen Reduktion zu Gbergeordneten Einheiten die Dis~:on~!nult~ in besonderem MaSe Schwierigkeiten bietet, Loch muB betont werden, dab dieses Problem keineswegs dutch die ~ethode der Segmentierung und Klassifizierung entsteht, sondern man kann eher umgekehrt sagen, dab das Problem der Diskontinuit~t besonders gut dutch diese bier verwendete Methode erfaSt wird. Dies wird im folgenden deutlich werden. iV. L~sung der Diskontinuit~t im Saarbrdcker ?~ie bereits angedeutet, kommen DK - innerhalb ebene - sowohl auf der Gruppenebene als auch Subsatzebene vet. Erinnern wir uns an unsere nannten Beispiele, so stellen wir fest, dab diese Zweiteilung vorhanden war. Allerdings so, da~ Diskontinuit~t yon verbalen und nominalen GrupVerfahren.</p>
                <p>einer Satz-</p>
                <p>auf der</p>
                <p>anfangs geauch deft ist es nicht L - 7 pen nut auf der Gruppenebene auftaucht. Sie kommt ebenfalls auf Subsatzebene vor. Als Unterscheidungsmerkmal dient die Tatsache, dab die zusammengehGrende~ Teile durch einen Satz bzw. durch eine selbst~ndige Einheit getrennt sind im Gegensatz zu den folgenden Beispielen (a) und (c), bei denen die unterbrechenden Elemente ebenfalls in enger Beziehung zu einem DK stehen. Gliedern wir danach einige Beispiels~tze, soerhalten wir: I. Diskontinuit~t auf Gruppenebene</p>
                <p>(a) de__~r den Baum sehende M~u__~n</p>
                <p>(c) er hat seinen Freund ~esehen</p>
                <p>Diskontinuit~t auf Subsatzebene</p>
                <p>(b) di__~e, sagen wir, komplizierte Untersuchung I)</p>
                <p>(d) hat, er wi~ wit wissen, seinen Freund gesehen</p>
                <p>(e) die Untersuchun~, die se~ lange dauerte, ist be-</p>
                <p>endet Diese Unterscheidung sprechend auf einer ten) Reduktionsstufe gende Verf~hren ist diesem Grunde ~ird Prinzip dargestellt, probleme. Generell geht es datum zu erkennen, ob und welche Elemente im Satz in disk0ntinuierlicher Anordnung eine Einheit bilden, d°ho in der Relation &quot;Zusammengeh~rigkeit&quot; stehen. Die in Frage kommenden Elemente mGssen also in besonderer Weise hervorgehoben werden. Es handelt sich demnach um eine gezielte Segmentation. Nur bestimmte Elemente werden bezeichnet, sie m~ssen bestimmte Bedingungen erfGllen. Hierbei werden die beiden Bestandteile 2. I) bisher noch nicht praktlsch gel~st</p>
                <p>besagt, dab sie ihrem Auftrete~ en~frttheren oder sp~teren (Ubergeordne-</p>
                <p>bearbeitet werden. Das zugrundlle-</p>
                <p>dabei im wesentlichen dasselbe. Aus zun~chst das fGr alle Typen geltende</p>
                <p>imAnschlu~ daran einzelne Sonder- 8 -</p>
                <p>einer diskontinuierlichen Gruppe getrennt, wobei jeder</p>
                <p>~eil als zun~chst eigenst~ndige sprachliche Einheit be-</p>
                <p>trachtet wird. Im folgenden wird die Berechtigung dazu</p>
                <p>deutlich werden. Die Bedingung dafGr, ob eine Symbolse-</p>
                <p>quenz einen DE darstellt, ist generell seine F~higkeit,</p>
                <p>in bestimmter Weise erg~nzungsf~hig zu sein. Im einzel ~</p>
                <p>nen m~gen die bedingenden Faktoren je nach Beschaffen-</p>
                <p>heit des DK - ob es ein Element einer nominalen oder verbalen Gruppe ist oder eine Analyseeinheit - variieren. Zun~chst sind gewlsse ~ndestanforderungen an einen DK</p>
                <p>~estellt:</p>
                <p>I. Er mu~ aus einem o~er mehreren~ementen des Satzes be-</p>
                <p>stehen.</p>
                <p>Er mu~ eine bestimmte Wortklassensequenz aufweisen,</p>
                <p>deren Reihenfolge zum Teil festgelegt ist.</p>
                <p>Vom Inventar her mu~ eine Erg~nzungsm~glich~keit,</p>
                <p>es zu einer nominalen oder verbalen Gruppe oder</p>
                <p>einem Satz, bestehen, er mu~ also in bestimmter</p>
                <p>se unvollst~ndig sein. Zine besondere Schwierigkeit ergibt sich nun daraus, da~</p>
                <p>die in Bedingung 3 gen~unte ~rg'~nzung fakultativ ist.</p>
                <p>Im konkreten Satz braucht sie nicht realisiert zu sein, allein die I~glichkeit muB berGcksichtigt werden. ~ir k~nnen danach verschiedene F~lle unterscheiden:</p>
                <p>I. Er hat das Geld erhalten.</p>
                <p>2. Er hat das Geld.</p>
                <p>3. Er hat das Geld, das er erhalten hat, in der ~a-</p>
                <p>sch___~e.</p>
                <p>~ei dem ersten Typ kann eine endg~ltige verbale Grup-</p>
                <p>pierung erst vorgenemmen werden, wenn die beiden D~ &quot;hat&quot;</p>
                <p>uu~ &quot;erhalten&quot; als solche und sich gegenseitig erg~uzend</p>
                <p>erkannt worden sind. sei zu WeiI - 9 Bei dem zweiten ~yp fehlt ein entsprechender Partner, die Symbolsequenz &quot;~r hat Geld&quot; ist aber trotzdem eine selbst~ndige Einheit. Dies bedeutet, dab ein ~lement sowohl Tell einer diskontinulerlichen Gruppe als auch ein~ eigenst~ndige Gruppe sein kann. In diesen F~llen die Erg~nzung ist fakultativ - haben wires tiell diskontinuierlichen Konstituenten zu bezeichnen wit im Gegensatz zu Konstituenten, dem Pall einer Erg~nzung bed~rfen, mit rDK, sind ~LDK (= aktualisierte DK). Der dritte Zeispielsatz zeigt Diskontinuitit satzebene. Die Symbolfolge &quot;Er hat das Geld&quot; ten Beispielsatz eine selbstindige Einheit ein PDK. Formal zu erkennen ist dies am Grenzsymbol, t~orin sich beide Unterscheiden. Ebenfalls stellt &quot;in d~r Tasche&quot; ein PDK dar, wShrend die gleiche Symbolfolge in dem Satz &quot;Er hat das Geld in der Tasche&quot; kein DE, auch kein ~DX ist. ~ir erhalten ein weiteres ~Zerkmal, wenn wir Beispiel 3 vaxiieren:</p>
                <p>4. Er hat das Geld, das er in der Tasche aufbewahrt,</p>
                <p>eben erst erhalten. Der erste PDK ist gleich geblieben, die Erginzung weist eine andere syntaktische Struktur auf. Daran zeigt sich, daB ein PDK durch verschiedene Arten von DK erg~nzt werden kann. Andererseits lassen sich abet nicht alle Arten yon DK beliebig kombinieren. Es reicht also nicht aus festzustellen, ob im Satz eine Diskontinuitit vorhanden ist. Es muB auch bekannt sein, um welche Typen (Klassen) von DK es sich handelt. Jeder DE weist Restriktionen in Bezug auf seine Kombinationsm6glichkeiten auf. So kann z.B. ,hat&quot; (finites Hilfsverb) er' mit Dotentun. Diese</p>
                <p>die in jedie anderen auf Sub- im zweiist hier</p>
                <p>- 10 g~nzt werden durch folgende Wortklassen (auf der Gruppenebene haben wires mit Wortklassensequenzen zu tun): I. zu + Infinitiv 2. Partizip 3. andere unvollst~ndige Verbalgruppen Der Subsatz &quot;Er hat das Geld&quot; kann erg~nzt werden dureh: I. Konstruktion mit Infinitiv + zu 2. ~6nst~u~htiou mit ~artizip 3. Pr~positionales Gef~ge Betraehtet man diese Einheiten isoliert, sind sie in Dezug auf ihre Erg~nzungsm~glichkeiten syntaktisch mehrdeutig. Je nach der Erg~nzung ~ndert sich die synt~kti sche Struktur. Dies bedeutet, dab die DE funktional mehrdeutig sind. Dieser Sachverhalt macht eine Klassifikation der DE m~ch ihren Erg~nzungsm~glichkeiten notwendig. Dabei dient die Klassifikation zwei Zielen, einmal der Erkennung der DK, zum andern ihrer evtl. Zusammenf~hrung. i~it Hilfe dieser Klassifizierung, die auf dem Inventar ba~iert, lassen sich Modelle aufstellen, mit denen die einzelnen ~ortklassensequenzen vergliehen werden. Die Ssgmentierung des Satzes richter sich nach diesen Model!en. Die Anzah! der Vergleiche l~t ~!~h auf ein Minim~m bringen, wenn als weiteres Mer~unal die Grenzen der in Frage kommenden DK festgelegt sind. Auf~Gruppenebene sind dies bestimmte Wortklassenfolgen, auf Subsatzebene ~ortklassenfolgen und Interpunktionszeichen. Auf diese f bin mu~ zun~chst der ganze Satz untersucht werden, bevor sich eine Klassifikation anschlieSt. Da die Grenzen ein nieht nut fGr DE ausschlie~liches Merkmal sind, kann es vorko~men, dab eine Segmentierung durchgefGhrt wird, die kein DE bezeichnet~ ~st der Vergleich mit den angesetzte~ Modellen wird erkennen lassen, ob es sich um eln PDK</p>
                <p>11 oder ADK handelt. Da, wie bereits erw~hnt, bei manchen Klassen eine Erginzung fak-ultativ ist, ergibt sich auch die I~glichkeit, da~ ls ut Definition eine als ~DK klassifizierte Sequenz im konkreten Satz kein D~ darstellt. Auf diese ~atsache be~eits bei der Klassifizierung einzugehen, erscheint z~veckmiSig. Zs gibt also eine Unterklasse yon DX, die ebenfalls selbst~ndige, yon einer weiteren DK unabhingige Einheiten sein k~nnen und .solche, die yon ihrer Struktur he~in jedem Fall eines diskontinuierlich angeordneten Partners bed~rfen. Die Vergleiche werden auf den vexschiedenen Ebenen unterschiedlich durchgeftthrt, zumal sich auch die Grenzmarkierungen nach den Ebenen unterscheiden. Die Erfassun S der DE bei nominalen Gruppen auf Gruppeneben___~e (Verkettung) setzt bereits eine Vorgrupplerung voraus. &quot;Der das Haus sehende Hann&quot; ist in vorangehenden Reduktionsschritten bereits in drei Subgruppen unterteilt worden: Der</p>
                <p>das IIaus</p>
                <p>sehende Mann. Da beiDiskontinuit~t yon nominalen Gruppen auch bestimmte Elemente der nominalen Wortklassenl)als Grenze fungieren k~nnen, ist eine solche Vorgruppierungerforderlich. Bei sonstigen Nominalgruppen stellt zumeist ein~lement einer nicht-nominalen Gruppe die Grenze dar. Anstelle eines Hodellsmit ~ortklassenfolgen tritt bei der verkettung eine Variation des PrinZips ein: die erste und dritte Subgruppe m~ssen im Kasus, Numerus und Genus Gbereinstimmen 2s. ~ ~I Dazu gehSren u.a. Demonstrativwort und Substantiv</p>
                <p>Aufgrund der/Eomplexitit nominaler Gruppen reicht eine einfache lineare Reduktion bestimmter Wortklassen~equenzen nicht aus. -</p>
                <p>- 12 Fttr die Erfassun6ven verbalenDK auf Gruppenebene wle</p>
                <p>auch f~r alle DK auf Subsatzebene wird als ~odell eime</p>
                <p>bestimmte Wertklassenfolge angesetzt; belde unterschei-</p>
                <p>den sieh nur in der Art der Grenzmarkierungen.</p>
                <p>I. Verbale DK auf Gruppenebene (Er hat das Geld erhal-</p>
                <p>ten). Als Inventar der ~K-Klassen fGrverbale DK sind</p>
                <p>alle Wort~lassen zugelassen, ~ die an der Bildung einer</p>
                <p>Verbalgruppe beteiligt werden kGnnen: Finites Verb,</p>
                <p>Infinltiv, Infinltiv + zu, Partizlp, Verbzusatz. • 2. DK auf Subsatzebene.</p>
                <p>Auch hierbei wird das Modell-Verfahrsnangewendet.</p>
                <p>Die'den Modellen zugrundellegenden Strukturen sind</p>
                <p>gegenGber den DK auf Gruppenebene weitaus kompllzier-</p>
                <p>ter. Inventar, Reihenfolge des Inventars und Grenm-</p>
                <p>markierungen gelten als Kriterien fttr dieK lasslfi-</p>
                <p>zierung.</p>
                <p>Xach der Erl~uterung der aligemeinen GrundzUge des Saar-</p>
                <p>b~lcker Verfahrens zur LSsung der DK sei nochandeutungs-</p>
                <p>~eise auf einzelne Probleme hlngewlesen (die an anderer</p>
                <p>Stelle ausft\[hrlich behandel% sindl)).</p>
                <p>a) Auger der hier zugrundegelegten einfachen Verschach-</p>
                <p>telung wird auch eine mehrfache berGeksichtigt:</p>
                <p>4 x iund X5 sowie x 2 und x 4 geh~re n jeweils zusammen. Bei meDhr als zwei mSglichen DE im Satz mu8 dleses Prinzip bericksichtigt werden. Dies geschieht in der Weise, da~ zun~chst die inhere Klammer, damn die ~uBereElammerbestimmt wird, d.h. d~F zweite DK hat Vorrang in der Zuerdnung des n~chsten DK. Hierbei tritt nattirlich auch die Schwierigkeit aGf, dab yon z.B. vier DK zwei jeweils eine selbst~ndlge Einheit bilden. Dabei g~be es theoreI) 'Elektronlsche Syz~y~nalyse',TGbingen 1969 - 13 - • tlsch acht MGglichkeiten der Kombimation, sofern alle DK untereinander als Pmrtner zugelassen w~ren, was unwahrscheinlich ist. Doch bietetdie Entscheidung zwischen zwei M~glichkeiten nach genGgend Schwierigkeiten. Ein weiteres Merkmal mu~ also noch hinzugefGgt wezden. Dies kann z.B. die Stellung oder die Art der Grenzen sein. Auch k~nnen sich bei der Klassifizierung Probleme zeigem, vor ~llem was die Art der Klassen angeht. So erscheimt es z.B. vom Verfahren her zweck~Eig , die Apposition auch als PDK zu kennzeichnem, da sie ihrer Struktur nach auch eim Tell eines vollst~ndigen Satzes sein kann. Dies hat nut zur Folge, dab die F~lle, die eine eindeutige Apposition darstellen, komplizierter werden als es fthr den konkreten Satz erforderlich ist. Ebemfalls problematisch ist der Fall, wenn ein unvollst~udiger Satz disk0ntlnuierlich an einen vollst~ndigen, f~rsich abgeschlossenen Satz angeschlossen wird. Es erhebt sich bier die Frage, inwieweit dies als eine Vadante yon DKanzusehen ist. Dies trif~t zu in dem f01genden Satz: Die Einder spielen im Garten, der sehr grog ist, und bauen dort ein H~uschen. Auf dlese Einzelheiten wollen wir hiernicht eingehen. Zum Abschlu~ sei dem geschilderten Verfahren eine andere, praktisDh erprob~te Me~ho~e gegenGbergestelit. Im Saarbr~ckerVerfahren liegtder Schwer~unkt auf den individuellen DK, ihrer Erkennung und•ihren Kombinationen. Die einzelnen DK werden als selbst~ndige linguistische Einheiten behandelt. Anders verf~hrt die z.B. in den USA entwickelte Analyse des Russischen (GAT - Toma): Behandelt werden bier nut DE auf Subsatzebene, • was yon der analysierten SPrache her zu erkl~ren ist. Hierbei liegt</p>
                <p>- 14 abet der Schwerpunkt auf der durch ~ie elnzelnenl~zusammengefaBten~inheit. Als Grundlage ftir dle~rkennung gelten ebenfalls Modelle, die jeweils mit zwei zusam-~ mengeh~rigen DK ~erglichen werden. Diese ~Gsung erscheint wenig glGcklich, da einschr~nkende Voraussetzungen gemacht werden. So ist z.B. nur elne Einheit zwischen den beiden DK erlaubt. Au~erdem steht die gesamte DK-Erfassung inAbh~ngigkeit ~on der, Sub -~ jekt- und Pr~dikatbestimmung. Es werden nut solche Binheitenals DK erkannt, die sich gegensei~ig imHinbllck auf Subjekt oder Pr~dlkat, gegebenenfall~noch auf ein ObJekt erg~uzen. ~er ~yp &quot;Im Garten, der gro~ ist, stehen B~ume&quot; w~rde nicht erfa~t werden. Eine Erwelterung der Medelle k~nnte hlerAbhilfe schaffen. Gegen~ber dem Saarbr~cker Verfahren erg~be slch damn abet immer noch der Nachteil, dab elne weltaus gr~Bere Anzahl~von Modellen notwendig w~re. Insofernerschelnt uns eine Segmentierung In die belden Bestam~teile elmer diskontinuierliehen Figur zweckm~iger, da so elne grG~ere Flexibillt~t errelcht~werden kanm. Der Geslehtspunkt der Zweclm~Sigkelt spricht dabel nlcht nut f~r die pragmatische Ausrlchtung des hier verwendeten Verfahrens,sondern ~berhaupt f~r die Forderung mash ~konomie eines jeden Systems.</p>
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